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Monk lernt tanzen
Thelonious Monk ist so etwas wie ein unruhiger Säulenheiliger für die modernen Pianisten. An dem genialen Querkopf führt kein Weg vorbei: wer immer eine fortschrittliche Ader in sich spürt, bezieht sich auf Monk. Ein Klassiker des Bebop, dessen Kompositionen heute noch explosiv modernes Potential eröffnen. Was in Monks Klavierspiel so verstörend wirkte, sind die schön ungelenk in die Tasten gehauenen dissonanzgespickten Klänge, die krausen Intervallgänge und rhythmischen Unregelmäßigkeiten. Und doch ist all dies Sperrige tief im Blues verwurzelt. Dies ließ auch der Darmstädter Pianist Uli Partheil beim Auftritt seines Trios "Playtime" im Heidelberger DAI (einer Jazzclub-Veranstaltung) spüren: "Trinkle Tinkle - a Tribute to Thelonious Monk" überschrieb er das aktuelle Programm. |